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Institutsleitung
Prof. Dr. Frank Rövekamp

Stellvertr. Leitung / Studienberatung
Christine Liew, M.Litt.
0621-5203-423

Sekretariat
Conny Scheurer
0621-5203-410

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30. Mai 2011

Berichte über die Fuzhou University

Die Fuzhou-Universität befindet sich in Fúzhōu, der Provinzhauptstadt von Fújiàn, der Partnerprovinz des Bundeslandes Rheinland-Pfalz.  Das Vorlesungszimmer ist direkt neben der Unibibliothek und mit dem Bus einfach zu erreichen.

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Website

Allgemeines über die Hochschule

„In Fuzhou ist es für Auslandsstudenten nicht möglich, in den Wohnheimen der Universität zu wohnen.  Als wir diese dann das erste Mal zu Gesicht bekamen, war uns auch sofort der Grund bewusst, da es ausschließlich Viererzimmer gab und die Einrichtung lediglich aus einem Regal, einem Tisch, vier Hockern und vier Metallbetten mit einem Holzbrett anstelle eines Lattenrostes bestand.  Daher haben wir uns sofort nach Ankunft in Fuzhou auf Wohnungssuche begeben, was sich aufgrund unserer damals sehr lückenhaften Chinesischkenntnisse als recht schwierig herausstellte." (Verena Vensky)

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Bibliotheksgebäude
(Foto: Alexander Dewald)

„Der kleine Raum, in dem wir Unterricht hatten, ist mittlerweile nicht mehr in der eigentlichen Fuzhou University untergebracht. Vor einigen Jahren wurde außerhalb der Stadt ein riesiger neuer Campus erbaut, wo jetzt die Studenten Unterricht haben und in Wohnheimen untergebracht sind. Der so genannte alte Campus liegt relativ zentral in der Stadt und mittlerweile befindet sich in den Räumlichkeiten ein College. Aufgrund der Lage hat die Universität entschieden, den Unterricht für uns Ausländer weiterhin dort stattfinden zu lassen. Für uns war das deswegen von Vorteil, weil wir dadurch die Möglichkeit hatten, uns eine Wohnung in der Stadt zu nehmen und nicht, wie es sonst der Fall gewesen wäre, in einem Studentenwohnheim auf dem Campus und somit eine einstündige Busfahrt vom Zentrum entfernt unterkommen mussten. Nachteil dieser Lösung ist, dass man dadurch von dem Leben chinesischer Studenten wenig mitbekommen hat und man nur schwer die Möglichkeit hatte, an anderen Aktivitäten wie zum Beispiel Sport teilzunehmen.“ (Yoshiko Eping)

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Unterricht
 
„Der Unterricht beschränkt sich nur auf die Sprache und hat sehr kleine Klassen mit sehr wenigen Auslandsstudenten. Der Unterricht ist von Montag bis Freitag von 8:15 Uhr bis 11:30 Uhr. Im ersten Semester hat man die Fächer Grammatik, Hörverständnis, Sprechen und Leseverständnis. Am Anfang wird es schwer alles zu verstehen. Man ist meistens mit Rauschreiben von Vokabeln aus den Textbüchern beschäftigt, weil es viele Zeichen und Wörter gibt, die man nicht versteht. Die Texte sind ohne Pinyin, ein elektronisches Wörterbuch ist hier sehr hilfreich. Die Lehrer gehen die Texte, Vokabeln durch und fordern mit den neuen Vokabeln Sätze zu bilden. Im Unterricht wird meistens chinesisch gesprochen, im seltensten fällen wird Englisch benutzt. Durch die kleine Klasse entwickelt sich schnell eine enge Beziehung zu den Lehrern und daraus eine freundschaftlich Atmosphäre im Unterricht." (Lan Nguyen)
 
Fuzhou-Daxue-Alexander-Dewald-Unterricht
 
Unterricht
 (Foto: Alexander Dewald)
 

„Der Unterricht wurde nur für uns gehalten, was uns sehr intensive Stunden mit viel Kommunikation zwischen uns und den Lehrern ermöglichte. Anfangs war es schon sehr ungewohnt und auch anstrengend, die ganze Zeit und wirklich jedes Thema auf Chinesisch zu besprechen, allerdings stellte sich dadurch natürlich ein schneller Lerneffekt ein. Die Lehrerinnen waren alle wirklich sehr nett und hilfsbereit. Immer wenn wir Fragen zu alltäglichen Dingen hatten oder Hilfe beim Telefonieren mit dem Vermieter oder anderen Leuten brauchten, haben sie uns gerne geholfen und Ratschläge gegeben. Auch über die Kultur und das Verständnis der Chinesen haben wir viel erfahren und gelernt." (Yoshiko Eping)

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Mensa
(Foto: Alexander Dewald)

Unsere Chinesischklasse bestand lediglich aus uns sechs OAI-Studenten, was den großen Vorteil hatte, dass unsere Lehrerinnen individuell auf Probleme und auch Wünsche eingehen konnten.  Die Vorlesungen fanden nur vormittags statt und umfassten die Fächer Sprechen, Lesen, Hörverständnis und Grammatik.  Nebenbei wurde uns sehr viel über die chinesische Kultur sowie Sitten und Gewohnheiten der Chinesen vermittelt und so wurde uns zum Beispiel auch das Mahjong spielen beigebracht.  Unserer Lehrerinnen bereiteten uns meiner Meinung nach sehr gut auf den HSK vor, den wir dann auch alle im April bestanden." (Verena Vensky)

„Die Lehrer motivieren einen immer wieder neu, sodass man freiwillig mehr lernt und dadurch schnell große Fortschritte macht.
In den ersten Tagen ist die Sprachbarriere noch sehr hoch, weil man immer das Gefühl hat, dass die letzten vier Semester, in denen man Chinesisch gelernt hat, völlig umsonst waren. Aber spätestens, wenn man merkt, dass man einigermaßen verstanden wird, gewöhnt man sich etwas daran und konzentriert sich nur auf die Worte, die man heraushören kann und lernt so langsam aber sicher immer mehr. Die meisten Studenten nehmen Rücksicht, sprechen deutlich und auch etwas langsamer.
Aller Anfang ist natürlich schwer, aber wenn man sich nicht unterkriegen lässt, kommen schnell die ersten Fortschritte. Unmittelbar vor den Semesterferien kann man sich schon ein wenig unterhalten, ohne ständig nach den passenden Worten zu suchen.“ (Johanna Wagner)

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Fazit

„Im Allgemeinen fand ich den Unterricht gut und auch lehrreich, allerdings würde ich empfehlen die Partnerschaft mit der Fuzhou University zu beenden und mit der Fuzhou Normal University eine neue einzugehen. Die Fuzhou Normal University bietet speziell für Ausländer einen auf den neuen HSK abgestimmten Unterricht an. Aus Berichten anderer internationaler Studenten haben wir erfahren, dass der Unterricht sehr gut sein soll und verschiedene Level angeboten werden. Ich denke, dass der Unterricht wie wir ihn erfahren haben in einer Gruppe von nur fünf Leuten sicherlich sehr effektiv ist, allerdings bin ich auch der Meinung, dass ein Aufeinandertreffen mit anderen Studenten aus aller Welt und zum größten Teil aus Asien den Effekt haben könnte, dass man eine höhere Motivation hat besonders mit asiatischen Studenten mitzuhalten.“ (Yoshiko Eping)

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Unterrichtsgebäude auf dem neuen Campus
(Foto: Alexander Dewald)

„Ich denke, dass das Auslandsjahr in China uns nicht nur in unserem fachlichen Wissen, sondern vor allem auch in unserer persönlichen Entwicklung positiv beeinflusst hat. Viele von uns waren das erste Mal in China und trotz der viersemestrigen Vorbereitung am Ostasieninstitut hat man sich doch gefühlt, als werde man ‚ins kalte Wasser geschmissen‘, denn was einen in China erwartet, ist in Deutschland einfach unmöglich zu vermitteln. Angefangen bei den schier endlosen Menschenmassen bei unserer Ankunft im Pekinger Bahnhof, über vollkommen unterschiedliche Vorstellungen der Chinesen, was gute Manieren anbetrifft, bis hin zur Willkür chinesischer Behörden, die einen teilweise bis an den Rand der Verzweiflung gebracht haben.  So lernten wir uns in einer völlig neuen und fremden Welt zurecht zu finden und trotz anfänglicher Skepsis, die bei einigen Bestand, China lieben und schätzen zu lernen.“ (Verena Vensky)

„Am Ende des zweiten Semesters kann man sich bereits problemlos unterhalten, die Nachrichten verstehen oder mit dem Taxifahrer über das erste Gruppenspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft diskutieren. ;)“ (Johanna_Wagner)

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