Schwerpunkt Korea

Seit 2016 bietet das Ostasieninstitut der Hochschule Ludwigshafen den Schwerpunkt Korea an. Der ist bundesweit einzigartig in seiner Kombination von BWL, Koreanisch und Koreanistik.

Konnten Studierende bislang einen Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschafslehre in Kombination mit China- oder Japanstudien plus entsprechender Sprachausbildung machen, wird zum Wintersemester 2016/17 das Ostasieninstitut der Hochschule als Standort des Studienganges seine Kompetenzen um die wichtige Region Korea erweitern.

Seit über 20 Jahren bietet die Hochschule Ludwigshafen im Rahmen des Ostasieninstituts (OAI) den sehr erfolgreichen und im gesamten Bundesgebiet nahezu einmaligen Studiengang International Business Management (East Asia) an. Den Absolventen des Studiengangs eröffnen sich ausgezeichnete Berufschancen in internationalen Unternehmen und anderen Institutionen sowie für die Aufnahme in exzellenten Masterstudiengängen.

Korea Palastwache

Palastwache
(Foto: Christine Liew)

Warum Korea?

Die Republik Korea (Süd-Korea) ist nach China und Japan die drittgrößte Volkswirtschaft Asiens und in allen wesentlichen Branchen vertreten. Unternehmen wie Samsung und Hyundai habe weltweit erfolgreiche Marken aufgebaut und verfügen über Spitzentechnologie im Bereich Halbleitertechnik, mobile Kommunikation, Batteriesysteme u.a. Süd-Korea ist weiter einer der weltweit größten Warenexporteure. Als Industrienation steht Süd-Korea vor ähnlichen Herausforderungen wie Deutschland, bspw. mit Bezug zum demographischen Wandel und zur Energiepolitik. Aus koreanischer Sicht sind die Erfahrungen mit der deutschen Wiedervereinigung mit Blick auf eine mögliche Wiedervereinigung von Nord- und Süd-Korea ein wichtiges verbindendes Element.

Mit China und Japan verbindet Korea tiefe kulturelle, historische, wirtschaftliche und politische Beziehungen. In der wechselvollen Geschichte haben die Länder gegenseitig großen Einfluss aufeinander ausgeübt. Starke Verflechtungen gibt es bis heute über Handel, Direktinvestitionen, Technologietransfer, Reiseverkehr sowie Ein- und Auswanderung.

Eine Herausforderung für China, Japan und Süd-Korea gleichermaßen ist Nord-Korea. Die weitere Entwicklung dort vermag nicht nur die Lage in ganz Asien fundamental zu transformieren, sondern beeinflusst auch maßgeblich die geopolitische Situation.

Die deutschlandweit einzigartige Kombination betriebswirtschaftlicher Module mit regionalwissenschaftlichen Fächern zu Korea und einer praxisorientierten Sprachenbildung Koreanisch bereiten unsere Absolventen optimal auf die Herausforderungen des asiatischen und internationalen, wie auch des deutschen Arbeitsmarktes vor.

Interessierte wenden sich bitte an Frau Christine Liew, Studienberaterin des Studienganges: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!