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Tag der offenen Tür am 1. Juli
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Völker Europas, wahrt eure heiligsten Güter!

歐洲各民族,保衛你們的信仰和家園。Ōuzhōu gè mínzú bǎowèi nǐmen de xìnyǎng hé jiāyuán. (Europa + alle + Völker + schützen +  euer + Glauben + und + Heimat)
1895
Maler: Hermann Knackfuß

voelkereuropas

Dargestellt ist der Erzengel Michael (Schutzpatron der Deutschen), der auf einen in Gewitterwolken über eine europäische Landschaft heranschwebenden Buddha hinweist.

Die Damen symbolisieren von links nach rechts:
  • Hellas? (Griechenland)
  • Großbritannien (Britannia)
  • Italien (Italia)
  • Russland
  • Deutschland (Germania)
  • Österreich (Austria)
  • Frankreich (Marianne)

„Als die Japaner sich in China festsetzten, erwachte im Kaiser das Zukunftsbild von der ‚Gelben Gefahr’. Er ließ in sämtlichen Kajüten der deutschen Passagierdampfer das von ihm selbst ‚entworfene’, von dem Hof- und Reise-Kleckser Knackfuß ‚ausgeführte’ Schauergemälde ‚Völker Europas, wahret Eure heiligsten Güter!’ aufhängen, auf dem der (den Kaiser Wilhelm symbolisierende) Erzengel Michael einen Haufen Walküren gegen ein infernalisch brutzelndes Buddha-Bild scharf macht.

Was der Kaiser unter den heiligsten Gütern verstand, erläutert Holstein: ‚Daß Japan, welches Rußland, England, Frankreich und Amerika als See-Nachbarn um sich herum hatte, uns in Europa jemals gefährlich werden könnte, hat wohl der Kaiser nicht befürchtet. Ihn störte die Neigung Japans zur Erwerbung chinesischen Gebiets, da in ihm selbst eine ähnliche Neigung erweckt worden war.’ Sie erschöpfte sich in der Besetzung der Bucht von Kiautschou [膠州灣 Jiāozhōu Wān]. ‚Weil es um des Kreuzes willen geschah’, telegraphierte Seine Naivität nach Abschluß des Kiauschou-Vertrages an den Staatssekretär, ‚war ER mit uns.’ Und: ‚In hoc signo vinces.’ [In diesem Zeichen wirst du siegen.]“
(Der Spiegel vom 9. Oktober 1957)

Mit diesem allegorischen Gemälde wollte Wilhelm II. die europäische Christenheit zum gemeinsamen Kampfe gegen den gottlosen Buddhismus aufrufen. Kaiser Wilhelm übergab dieses Bild dem russischen Zaren mit der Bitte, die Einflüsse aus dem Osten unter Kontrolle zu halten. Der Zar war so erfreut über das Werk, dass der Kaiser befriedigt feststellen konnte: „Also es wirkt, das ist sehr erfreulich.“

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