Vier Schönheiten

四大美人 sìdà měirén (vier + groß + schön + Mensch)
古代四大美人 gǔ​dài sìdà měirén (alt + Zeit + vier + groß + schön + Mensch)
 
 

Es gibt vier weibliche Gestalten in der chinesischen Geschichte, die für ihre außerordentliche Schönheit bekannt sind, heute aber bei keinem Wettbewerb mehr punkten könnten:

沈魚美人
chén yú měirén
die Schöne,
bei der die Fische untertauchen
落雁美人
luò yàn měirén
die Schöne,
bei der die Wildgänse herunterfallen
  西施
Xī Shī
  王昭君
Wáng Zhāojūn
Sie stand am Rand eines Baches und erstaunte die Fische so mit ihrer Schönheit, dass sie zu schwimmen vergaßen und auf den Grund sanken.  Auf dem Weg zu einem Hunnenfürsten, mit dem sie verheiratet werden sollte, spielte sie so traurig ihr Instrument, dass eine Wildgans vergaß, ihre Flügel zu schlagen.
閉月美人
bì yuè měirén
die Schöne,
vor der sich der Mond versteckt
羞花美人
xiū huā měirén
die Schöne,
die die Blumen beschämt
貂蟬
Diāo Chán
楊貴妃
Yáng Guìfēi
Sie wanderte Nachts im Park, da verdeckten Wolken das Mondlicht, was ein Beamter sah, der nun überall erzählte, dass sich der Mond vor ihr verstecken müsste. Sie betastete die Blätter einer Mimose, die sich sofort zusammenzog. Ein Hofmädchen sah es und erzählte, dass sich die Blumen vor der schönen Yang schämten.

 

 
Frauengestalten
- Jiang Qing 江青 - Tzu-Hsi 慈禧 - Vier Schönheiten 四大美人 - Wu Tse-tien 武則天-
 
 

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