| Die neue Vokabel: Selbstverbrennung |
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10. Januar 2012
Ein Foto des vietnamesischen Mönchs Thích Quảng Đức bei seiner Selbstverbrennung wurde 1963 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Nach der Selbstverbrennung eines tibetischen Mönchs protestierten Demonstranten in der Provinz Qīnghǎi (青海) gegen die chinesische Herrschaft. Hunderte Menschen zwangen die Polizei zur Herausgabe der Überreste des Mönchs und zogen dann mit der Leiche durch die Straßen des Bezirks Dárì (达日; Darlêg དར་ལག་རྫོང).
Es war die 15. Selbstverbrennung in einem Jahr. Der 40-Jährige Nyage Sonamdrugyu wurde als „Lebender Buddha Sopa“ verehrt und trug den Ehrentitel Rinpoche (རིན་པོ་ཆེ་), der tibetischen Würdenträgern verliehen wird. Er war bekannt, betrieb ein Altenheim und ein Waisenhaus. Auf Flugblättern erklärte er, sich „nicht für persönlichen Ruhm, sondern für Tibet und das Glück der Tibeter“ zu töten. Dann trank er Petroleum, übergoss sich damit und zündete sich an. |
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